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2017 – Fotografie!

2017 – Fotografie!

Gerda Schütte – Fotografie! Eine Rückschau nach vorn Die seit rund 40 Jahren in Paris lebende Künstlerin Gerda Schütte hat mit dem Aufkommen der Digitalfotografie die Kamera – also auch die analoge Fotografie –als ihr Arbeitswerkszeug – zur Seite gelegt und arbeitet...

Info

Gerda Schütte: Fotogramme 

Betrachter der Kunstwerke der Deutsch-Französin Gerda Schütte sind immer wieder verblüfft: Auf den ersten, oft auch auf den zweiten Blick, erkennen sie nicht, dass es sich bei den ausgestellten Werken um Fotogramme handelt. Sie identifizieren diese meist als Zeichnungen. Das kommt nicht von ungefähr: Gerda Schütte lotet mit der Technik der Fotogramme die Grenzen des Machbaren aus. Oft ist die Machbarkeit für die Betrachter ohnehin ein großes Rätsel, weil viele durch die rasante Entwicklung der digitalen Fotografie von dieser sehr alten und direkten Technik der Lichtbildnerei nichts mehr wissen. Zum anderen deshalb, weil Gerda Schütte die Uneindeutigkeit in ihren Sujets zum Thema erhoben hat. Der fotografische Akt des Überführens eines Objektes in eine entfremdete Form lässt aus dem ursprünglichen Objekt ein abstraktes Zeichen entstehen. Und dieses abstrakte Zeichen ist es, was so unterschiedliche Reaktionen auslöst und uns scheinbar wegführt von dem Medium der Fotografie, weil wir es nicht mehr als eine solche zu definieren wissen.

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