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Edition X x X

Die Jubiläumsedition X x X in einer exklusiven, besonders kleinen Auflage von 10 (+3) ist noch bis einschliesslich der Nummer 6/10 für attraktive 5.500,00 EUR zu haben. Drei Sets sind bereits verkauft. Für Nummer 4 und 5 gibt es schon Interessenten. Die Edition umfasst Werke von 29 Künstler:innen, die entweder Galeriekünstler:innen sind, oder mit denen die Galerie enger zusammenarbeitet. Ab Nummer 7/10 ziehen die Preise weiter an.
In der Edition sind Werke versammelt von Colin Ardley, Edward L. Buchanan, Takayuki Daikoku, Ute Essig, Experimental Setup (Kata Hinterlechner und Bosko Gastager), Katja Flint, Dave Grossmann, Renate Hampke, Nataly Hocke, N. N., Susanne Knaack, Harald Kohlmetz, Dittmar Danner aka Krüger, Katja Kollowa, Michael Kutschbach, Henrik Urs Müller, Susanne Pomrehn, Thomas Prochnow, Dirk Rathke, Ursula Sax, Gerda Schütte, Semjon H. N. Semjon, Gil Shachar, Li Silberberg, Klaus Steinmann, Stefan Thiel, Marc von der Hocht, Hitomi Uchikura, Royden Watson und Bettina Weiß.

Petition

Auf der Homepage von KioskShop berlin (KSb) können Sie auf der Petitonsliste Ihren Namen und Ort eingeben, wenn Sie gegen die Kündigung der Galerieräume durch die Berggruen Holdings sind. Sie können aber auch zudem gerne einen Kommentar schreiben, wie ihn inzwischen fast 40 Freunde der Galerie vorwiegend aus Berlin, aber auch aus aller Welt formuliert haben. Je mehr Unterschriften und Kommentare hier veröffentlich sind, desto größer wird der Druck auf Herrn Nicolas Berggruen selbst und auf die Berggruen Holdings, die dafür bekannt ist, hier in Berlin ihre Investment- und Spekulationspolitik kompromisslos durchzuziehen. Die zahlreichen entmieteten Atelierhäuser, die Bar Babette und das Café Moskau sind beredtes Zeugnis, wie die eigenen Interessen jenseits gesellschaftlich-kulturellen Augenmaßes durchgedrückt werden. Die Selbstbeschreibung auf ihrer eigenen Homepage erscheint gemessenen an der Realität grotesk: „Unser Ziel ist der Aufbau eines vielfältigen Immobilienportfolios, mit charaktervollen Bauten, als langfristige Vermögensanlage. Immobilien sind für uns dabei mehr als nur ein Investment. Architektur, Ästhetik und Kunst interessieren uns ebenso wie der ‚Cashflow‘.“

Kündigung des Mietverhältnisses der Galerieräume

Nach 21 Jahren bzw. 10 Jahren hat die Berggruen Holdings den Mietvertrag für die Galerieräume zum Jahresende gekündigt. Abgesehen davon, dass diese short notice-Kündigung die Galerie vor fast unlösbaren Problemen stellt, verwundert es doch sehr, dass billigend in Kauf genommen wird, dass KioskShop berlin (KSb) – seit 2010 hinter den Wänden des Straßen-Salons verborgene Gesamtkunstwerk von Semjon H. N. Semjon verborgen –  beim Auszug zerschlagen, und damit unweigerlich zerstört werden wird. Semjon hatte von 2000 bis 2010 den KioskShop mit seinen wächsernen Produktskulpturen entwickelt und war ein international geschätzter Bestandteil der Berliner Kunstszene. Die schützenden Wände werden bald abgebaut, um ihn für eine kurze Zeit noch einmal wiederauferstehen zu lassen. Dass der große Kunstsammler und Philantrop Nicolas Berggruen, dem das Haus gehört, dies zulässt, ist selbstredend.

10 Jahre Semjon Contemporary

10 Jahre Semjon Contemporary sind Anlass genug, um eine Sonderedition mit Werken aller Galerie- und einigen Gastkünstler:innen herauszugeben. Es ist die Chance, auf kleinem Raum alle Künstler:innen zu versammeln, mit denen die Galerie bzw. ich, als ihr Galerist, enger zusammenarbeite bzw. gearbeitet habe.
Von der sehr kleine Auflage von 10 (+3) bei 29 Motiven wird eine gerahmte Version gezeigt werden: Die anderen Nummern werden in einer Editionsbox verkauft.