{"id":2977,"date":"2022-01-23T17:50:00","date_gmt":"2022-01-23T17:50:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.semjoncontemporary.com\/2022\/?post_type=ausstellungen&#038;p=2977"},"modified":"2022-02-01T22:09:48","modified_gmt":"2022-02-01T22:09:48","slug":"2019-eins","status":"publish","type":"ausstellungen","link":"https:\/\/www.semjoncontemporary.com\/2022\/en\/ausstellungen\/2019-eins\/","title":{"rendered":"2019 \u2013 eins"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; admin_label=&#8220;section&#8220; _builder_version=&#8220;3.22&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row admin_label=&#8220;row&#8220; _builder_version=&#8220;3.25&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;3.25&#8243; custom_padding=&#8220;|||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; custom_padding__hover=&#8220;|||&#8220;][et_pb_gallery gallery_ids=&#8220;2980,2979,2981,2982,2985,2986&#8243; posts_number=&#8220;24&#8243; _builder_version=&#8220;4.14.7&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;][\/et_pb_gallery][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.14.7&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p><strong>Katja Flint \u2013 Eins<\/strong><br \/>30.3. \u2013 4.5.2019<\/p>\n<p><em>Der Moment des (S)eins \u2013 Innere und \u00e4u\u00dfere Wirklichkeit<br \/><\/em><br \/>Die Zeiten der gro\u00dfen Ungewissheit, in der pl\u00f6tzlich ganze Denk- und Verhaltensstrukturen sowie gesellschaftliche, politische und \u00f6konomische \u00dcbereink\u00fcnfte \u2013 jahrzehntelang in langem Ringen miteinander geschmiedet \u2013 wegbrechen und zertreten werden, ist gleichzeitig die Zeit der Introspektion und der Beginn einer neuen kreativen Wende. Alle Katastrophen bergen in sich \u2013 so fatal das klingt und es auch ist \u2013 die Geburt des Neuen. Man muss es nur sp\u00fcren und das Werkzeug entwickeln, es zu sehen. Kritischer Verstand ist die erste sch\u00f6pferische Voraussetzung. Das Antennenwerk, die Stimmungen zu messen und in neue Energien umzuwandeln, ist dem sch\u00f6pferischen Menschen gemein, egal in welcher Disziplin sie oder er schafft. <br \/>Der Hass, die Wut, das tierisch Brutale in uns Menschen bricht in solchen Zeiten wie der aktuellen unverbl\u00fcmt heraus, wei\u00df sich pl\u00f6tzlich geborgen in einer gro\u00dfen Woge Gleichgesinnter und l\u00e4sst den Unentschlossenen, weil Unsicheren, herausgerissen aus seiner bisherigen Komfortzone, l\u00e4sst sich mitrei\u00dfen ins neue gro\u00dfe vermeintliche Ganze. Das Tabu als Regelwerk f\u00fcr ein zivilisiertes Miteinander, das nach vielen schmerzvollen Katastrophen eine gro\u00dfe Leistung der verschiedensten Gesellschaften wurde, ist br\u00fcchig geworden.<br \/>Europa droht auseinanderzubrechen, die alte Weltordnung ist ins Wanken geraten, ein paar alte Herren pokern um die Vormachtstellung und bedienen sich ungeniert der Menschen f\u00fcr ihre r\u00fccksichtslosen Interessen, als w\u00e4ren sie austauschbare Ressourcen. Die Natur, unsere Mitsch\u00f6pfung, steht weltweit vor dem totalen Kollaps. Der schon vor Jahrzehnten vorausgesagte Nord-S\u00fcd-Konflikt ist un\u00fcbersehbar in unsere &#8218;vormals heile&#8216; Welt eingekehrt.<\/p>\n<p>Die Angst geht um.<\/p>\n<p>Wenn Katja Flint in ihren fotografischen Portr\u00e4ts die ganze Klaviatur von emotionalen Befindlichkeiten aus dem Modell, mit dem Modell gemeinsam herausarbeitet, ist es ihr Anliegen, die Disparit\u00e4t unserer Emotionen in uns selbst und in dieser und mit dieser Welt zu spiegeln. Das Herauslocken des zu Beginn der Session noch unbekannten Moments von sehr bald aufkommenden, \u00fcberw\u00e4ltigenden Gef\u00fchlen ist eine intime Angelegenheit im Arbeitsprozess mit dem Modell. Die K\u00fcnstlerin, die in ihrem anderen k\u00fcnstlerischen Berufsfeld eine Meisterin der Darstellung von gro\u00dfen, aber auch kleinen, zarten, kaum merklichen Gef\u00fchlsregungen jeglicher Couleur ist, kann sich aufgrund dieser Erfahrung \u2013 gelernt als Techniken im Schauspielstudium und verfeinert im Theateralltag und in immer neuen filmischen Herausforderungen aber auch Dank ihres Talents der empathischen Intelligenz \u2013 mit dem Modell deshalb solidarisieren und es behutsam nun als Bildregisseurin in die gew\u00fcnschte Richtung lenken.<\/p>\n<p>In ihrem Studio ist der Beginn der Sitzung zumeist so gestaltet, dass anf\u00e4nglich, sicherlich nach einigen Gespr\u00e4chen, eine Stimmung in Richtung Aggression und Wut erzeugt wird, wobei der Protagonist immer mehr aus sich herausf\u00e4hrt, einem Befreiungsschlag gleich, um dann in weiche und sensible und mehr differenziert-subtile Emotionsregionen vorzusto\u00dfen. Katja Flint ist allerdings nicht an der pr\u00e4zisen Abbildung eines Gem\u00fctszustandes interessiert. Was sie reizt, ist das Wesen der jeweiligen Emotion darzustellen. Das Modell wird hier zum Transporteur eines oder mehrerer Gem\u00fctszust\u00e4nde, die \u00fcber den dem Modell ureigenen augenblicklichen, herausgearbeiteten physischen und psychischen Zustand hinausgehen. Das Wesenhafte der Emotion zu erreichen, funktioniert verst\u00e4rkt durch die Entpersonalisierung des Modells. Die Unsch\u00e4rfe ist hierbei ein wichtiges Gestaltungsmoment. Es &#8217;sch\u00fctzt&#8216; die fotografierte Person vor einem entbl\u00f6\u00dfenden Verismus. Geschuldet ist die Unsch\u00e4rfe der in Langzeitbelichtung festgehaltenen Bewegung. Zumeist ist es die Bewegung des Kopfes im Bild \u2013 der Oberk\u00f6rper &#8218;tr\u00e4gt&#8216; mehrheitlich statuarisch fixiert und deshalb scharf dargestellt die (e-motionale) Aktion. Der pechschwarze abstrakte Umraum, man k\u00f6nnte ihn auch als B\u00fchnenraum bezeichnen, verst\u00e4rkt bzw. dramatisiert das Geschehen und distanziert das Modell zugleich vom Subjekt zum Objekt. Die Langzeitbelichtung, die die Kopfbewegung nachzeichnet, wird nicht zu einem verhuschten Schatten, sondern durch eine pointierte Ausleuchtung zu einem Lichtgespinst, das mal mehr oder weniger die Anatomie des Kopfes fast pr\u00e4zise abbildet, aber das f\u00fcr die K\u00fcnstlerin Wesentliche, ja Eigentliche einf\u00e4ngt: z. B. der Schmerzens- oder Wutschrei bei <em>Toni<\/em> und <em>Lisa<\/em>, mit weit aufgerissenem Mund und den wei\u00df bleckenden Z\u00e4hnen, fast wie eine R\u00f6ntgendarstellung geschickt mittels Ausleuchtung inszeniert, wird unheimlich und \u00fcberw\u00e4ltigend in der Vehemenz, oder der zum rei\u00dferischen Wolf mutierende <em>Wulf Oscar<\/em>, dessen wei\u00dfer Bewegungsschatten rechts vom Kopf das &#8218;Tierische&#8216; verst\u00e4rkt, zumal die Augen mit den leicht ellipsoid verzogenen Pupillen ein unheimlich aggressives Aufblitzen uns entgegenschleudert. Aber es gibt auch freundliche Emotionen: <em>Joker<\/em> wird durch die Kreis-Bewegung des Kopfes fast zu einer z\u00e4rtlich heiteren Groteske, dessen weit in die Breite aufgerissener Mund ein freundliches, mit sich selbst im Reinen seiendes, fast unschuldiges L\u00e4cheln formuliert. <em>Rockstar K.<\/em> verwandelt das Modell (hier ist Katja Flint zugleich Modell und Bildregisseurin) zu einem androgynen Wesen, das neugierig, selbstzufrieden, keck und diabolisch verkl\u00e4rt in sich hinein und doch den Betrachter anschaut, ohne dass man in das Gegen\u00fcber eindringen kann: Die Augen werden zu einem eigent\u00fcmlichen Schattenband. Die korrekte Anatomie des Blickes hingegen wird nicht in Frage gestellt.<\/p>\n<p>Fast alle Fotografien sind Querformate. Das ist ungew\u00f6hnlich f\u00fcr Portr\u00e4tfotografien. Im Englischen wird als Begriff f\u00fcr eine Hochformat auch <em>portrait size<\/em> verwendet (f\u00fcr das Querformat <em>landscape size<\/em>). Das Abbild eines Menschen, zumeist als Fokussierung auf den Kopf, sein Gesicht als der Tr\u00e4ger des Essentiellen einer Pers\u00f6nlichkeit, ist aufgrund seiner Funktion \u2013 der Kopf hat anatomisch gesehen eine vertikale Ausrichtung und keine horizontale \u2013 festgelegt auf das Hochformat. Katja Flint hingegen nutzt eigensinnig das Querformat. Warum? Es liegt vor allem im Technischen begr\u00fcndet, aber auch in ihrer k\u00fcnstlerischen Absicht: Die Darstellung der Emotion versucht sie \u00fcber die Bewegung in einem einzigen Bild (nicht als Film, also einer Bilderfolge!) herauszuarbeiten. Das kann aber nur in einem vorgegebenen (Bild-)Raum funktionieren, der sich entweder nach oben oder nach unten (Hochformat) oder zur Seite entwickelt (Querformat). Der prozessuale Charakter einer Emotionsentwicklung ist \u00fcber die Zeit definiert. Die Zeit aber wird bildlich von alters her horizontal gedacht, als Abfolge von Einzelbildern. Die Mimik \u00e4ndert sich \u00fcber Sekundenbruchteile. Es gibt keine ad-hoc-Reaktionen auf Knopfdruck, denn der physisch-mimische Ausdruck ist ein komplexes Gef\u00fcge von Gesichtsmuskulatur, Hautspannung und Ver\u00e4nderung der Pupillengr\u00f6\u00dfe. Die Langzeitbelichtung erm\u00f6glicht der K\u00fcnstlerin, entweder das Gesicht, dessen Physis sich gerade ver\u00e4ndert, mit der Kamera (wie bei einer Filmkamera) &#8218;abzufahren&#8216; oder aber den Bewegungsablauf des Gesichtes des Protagonisten bei statischer Handhabung der Kamera \u00fcber Langzeitbelichtung festzuhalten. Vermutlich ist beides mehr oder weniger gleichberechtigt. Es dr\u00fcckt unter anderem aus, dass die Fotografin eng mit dem Modell zusammenarbeitet, ihm einerseits Autonomie gew\u00e4hrt und gleichzeitig auch formal das zu erarbeitende Bild gestalten kann. Sie ist also Regisseurin, Dokumentaristin und Gestalterin in einem. Das Prozessuale im Entstehen eines einzigen Bildes verdeutlicht aber auch den Transformationsaspekt vom Subjekt zum Objekt. Es geht der K\u00fcnstlerin um die Darstellung von Emotionen oder seelischen Zust\u00e4nden. Da ist das Modell der Tr\u00e4ger daf\u00fcr, und die bildm\u00e4chtige schwarze Dunkelheit exponiert veristisch den Lichtschatten der Emotion.<\/p>\n<p>Die in den R\u00e4umen von Semjon Contemporary gezeigte Einzelausstellung <em>Eins<\/em> ist eine reduzierte \u00dcbernahme der zuvor in der Kunsthalle Rostock gezeigten titelgleichen Ausstellung.<\/p>\n<p>Der Werkk\u00f6rper wird hier auf andere Weise inszeniert werden, als es in Rostock der Fall war, gegeben durch die Raumsituation in der Galerie und ihre Gr\u00f6\u00dfe. <em>Eins<\/em> wird sich durch seinen Charakter der Inszenierung als Kabinettausstellung darstellen, u. a. durch die verschiedenen kleinen R\u00e4ume, aber auch durch die kompositorischen Zusammenstellungen mehrere Fotografien zu Clustern, die in den R\u00e4umen ein spannungsreiches dialogisches Miteinander ergeben. Und hier kommen dann Bilder besonders zum Tragen, die man auch als stark dialogisch beschreiben k\u00f6nnte: <em>Mother<\/em> und <em>Daughter<\/em> ist so ein Beispiel. <\/p>\n<p>Die Kraft der Fotografien der Werkgruppe <em>Eins<\/em> von Katja Flint liegt darin, dass sie sich gegen bisherige klassische Muster der Portr\u00e4tfotografie stemmt und eine eigene Bildsprache formuliert, die den Betrachter selbst zu assoziativen Betrachtungen einl\u00e4dt, ohne eine definierte Erz\u00e4hlung vorzugeben. Gleichzeitig weist sie \u00fcber das Individuelle einer Portr\u00e4tfotografie hinaus und schafft eine distanzierte Augenblicklichkeit, die den bildbestimmenden Protagonisten entindividualisiert, das Subjekt zum Objekt werden l\u00e4sst, um das Eigentliche eines oder mehrerer emotionaler Zust\u00e4nde zu portr\u00e4tieren. Der Betrachter kann sich selbst in dem Bild erkennen oder gar verlieren.<\/p>\n<p>Semjon H. N. Semjon, Dezember 2018\/ Januar 2019<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"featured_media":2985,"parent":0,"menu_order":82,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":""},"categories":[85],"class_list":["post-2977","ausstellungen","type-ausstellungen","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-katja-flint-ausstellungen"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>2019 \u2013 eins - Semjon Contemporary<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.semjoncontemporary.com\/2022\/en\/ausstellungen\/2019-eins\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_US\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"2019 \u2013 eins - 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